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Tage Wie Diese - John Green und Co:

  • 12. Feb. 2016
  • 3 Min. Lesezeit

Alaé Mellyn! Heute habe ich mal wieder eine Schnulze für euch, was nach "Dem Schwarm" auf vermutlich dringend nötig ist um den Schreck zu verarbeiten. "Tage wie diese" ist von drei Autoren zusammen geschrieben worden (John Green, Maureen Johnson, Lauren Myracle) und ein Weihnachtsbuch. Die gesamte Fassung der Geschichte spielt an einem Tag (Weihnachten, nicht sehr passend im Feburar, sorry!) und die ganze Atmosphäre ist gemütlich, feierlich, ein wenig spannend und romantisch, besinnlich. Sie ist in drei einzelne Geschichten eingeteilt, die aber alle aufeinader passen und ineinander übergehen. Lediglich die Protagonisten wechseln, aber in den anderen beiden Parts agieren sie als Nebenfiguren.

Part !. "Der Jubilee-Express" --Maureen Johnson

Vorbei mit der Feierlichkeit der Vorweihnachtstage ist es, als ein Schneesturm die Stadt und Umgebung überrascht. Die Eltern der ersten Protagonistin mit dem außergewähnlichem Namen "Jubilee" sind weggefahren, um an der jährlichen Versteigerung kleiner aber beliebter kitschiger Weihnachtsdeko teilzunehmen. Den Flobie-Dekorationen. Dort kommt es zu einer Schlägerei in der Schlange und so kommen die beiden vorübergehend in den Knast. Der Rechtsanwalt von Nebenan schickt Jubilee im Zug zu den Großeltern nach Florida, weil ihre Eltern bis zum Weihnachtsfest vermutlich nicht zurück sein werden. Im Zug trifft sie den gutaussehenden aber schweigsamen Jeb, der seine Freundin irgendwie erwähnt, aber auch wieder nicht. Doch weit kommt sie nicht, denn der Schneesturm legt den Zug in der Nähe des Städtchens Gracetown lahm und um nicht im eiskalten Zug mit einer Truppe Cheerleader übernachten zu müssen, macht sich Jubilee durch das Schneetreiben auf den Weg und landet schließlich in dem Waffelhaus des Örtchens. Dort begegnet sie einem seltsamen Mann, der Silberfolie trägt und Stuart, einem weiteren hübschen Junge, der versucht ein Gespräch mit ihr zu beginnen. Sie sind sich beide sehr symphatisch, obwohl Jubilee einen achsofantastischen Freund hat (welcher sie jedesmal am Telefon abwürgt, wartets ab!) aber als Jubilee mit ihm nach Hause zu seiner Mutter und seiner Schwester gehen möchte, weil sie irgendwo übernachten muss und auf dem Weg in einen gefrorenen Bach stürzt, aus dem Stuart ihr nur schwer helfen kann, weil er selber mithineingefallen ist, passiert etwas zwischen den Beiden…

Part 2. "Ein Cheer unglaubliches Weihnachtswunder" -John Green

Tobin und seine zwei Freunde, JP und der Herzog (ein Mädchen) haben unbeabsichtigt einen besonders besinnlichen Weihnachtsabend, denn auch seine Eltern sind nicht zugegen, da sie im Schnee in Boston festsitzen und es nicht rechtzeitig zum Feiern zurück schaffen. Wenn drei Jugendliche ungestört an Weihnachten zusammen sitzen, machen sie was? Genau, einen James-Bond-Film-Marathon veranstalten, bis der Fernseher streikt. Soweit kommt es aber nicht, denn ein befreundeter Mitarbeiter aus dem Waffelhaus unterbricht sie per Telefon um sie ins Waffelhaus zu lotsen, da die Cheerleader aus dem Zug dort Hilfestellungen von hilfsbereiten Jungs brauchen. Also machen Tobin, JP und der Herzog sich mit dem Auto Carla auf den Weg durch den Schneesturm nicht ohne jedoch bald zu bemerken, dass sie den Schnee unterschätzt haben. Am Ende des langen und schneereichen Abends sieht Tobin den Herzog auf einmal mit anderen Augen...

Part 3. "Die Schutzheilige der Schweine" -Lauren Myracle

Eigentlich liebt Addie ihren wundervollen Freund Jeb über alles, doch dann kommen ihr Zweifel an seiner Liebe, sie fühlt sich ein wenig von ihm vernachlässigt und versteht nicht, dass er einfach nur Schüchtern ist und aus diesem Grund ihre Beziehung nicht so gerne offen zur Schau stellen mag. Im heftigsten Schneetreiben muss sie dringend lernen, aufmerksamer und sensibler für die Wünsche ihrer Freunde werden und nicht immer so Ich-bezogen zu sein. In Trauer und bis zum Rand voll mit Selbstvorwürfen fleht sie Jeb an sich mit ihr im Starbucks zu treffen, damit sie sich aussprechen können. Doch Jeb kommt nicht und Addie glaubt, ihn endgültig verloren zu haben. Sie ahnt nicht, dass sein Zug stecken geblieben ist und er verzweifelt versucht, sie zu erreichen. Letztenendes treffen sich alle Protagonisten im Starbucks wieder und es gibt ein faszinierendes Zusammenspiel aller Figuren, die dir wie aus einem anderen Buch erscheinen, obwohl alle Geschichten vom selben Abend handeln. Nur aus anderen Perspektiven.

Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht zu lesen, der Schreibstil von Myracle und Johnson war flüssig und leicht, John Green hat sich natürlich mit seiner bewundernswerten Art vom Schreibboden abgehoben und fliegt irgendwo am Himmel der Autoren herum. Außergewöhnlich und sehr herzerwärmend schildern die drei Erzähler die Geschichten ihrer Characktere und beschehren einem den besinnlichsten Abend seit Weihnachten. Ein durchaus lesenswertes Buch!

Cuio Vae, Nathalie!


 
 
 

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