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Tochter der Träume - Kathryn Smith:

  • 19. Feb. 2016
  • 3 Min. Lesezeit

Alaé Mellyn,

In meiner heutigen Bloggerstunde geht es um das Buch "Tochter der Träume" von Kathryn Smith. Ich weiß auch nicht, weshalb ich jedesmal ausversehen Schmidt statt Smith schreibe, aber egal. Kleine Vorwarnung, das Buch ist FSK 18. Hier wird ohne irgendwelches Schamgefühl oder Hemmungen jede einzelne Handlung genaustens beschrieben, aber ich finde, sie sind (leider die Wahrheit) 'besser' dargestellt, als in "Shades Of Grey" und nein. Ich werde nicht über "Shades of Grey" bloggen, denn zwar habe ich es gelesen, aber es gibt entschieden zu viele Rezensionen darüber, als dass ich auch noch meinen Senf dazugeben müsste. Eine Freundin hat mir dieses Buch vor einiger Zeit zum Geburtstag geschenkt, allerdings ohne irgendeinen Kommmentar, also habe ich es einfach mal gelesen und hier kommt es, für euch.

Wenn man als Traumfrau bezeichnet wird, denkt jede normale Frau an ein Kompliment. Nicht so Dawn Riley, sie bekommt einen krassen Schock, denn sie ist die heimliche Tochter des Gottes der Träume, Morpheus. davon weiß aber niemand etwas, denn die Menscheit glaubt ja nicht an Götter und das kommt Dawn nur Recht. Sie ist eine Traumforscherin, weil ihr das Thema einfach Spaß macht und ihre Mom liegt anscheinend seit einigen Monaten im Koma. Was kein wirkliches Koma ist; aber das weiß nur Dawn, denn in Wirklichkeit weilt ihre sterbliche Mom im Schlaf bei ihrem Lover Morpheus, der Dawns leiblicher Vater ist. Dawns Schwestern, deren Vater durch und durch Menschlich ist, versuchen sie als Traumforscherin ihre Mutter aufwecken zu lassen, aber Dawn wiedersetzt sich, da sie weiß wie glücklich sie mit Morpheus im Schlaf ist. Vorsicht, der Schlaf, oder besser Traum ist hier surreal. Also eigentlich ist er ziemich erschreckend real manchmal. Dawn will aber eigentlich nichts mit der Welt ihres (ziemlich coolen) Vaters zu tun haben und hält sich deshalb aus dem Traumreich raus, das sie nach belieben betreten kann, wenn sie schläft.

Und dann ist da natürlich noch Noah, einer von Dawns Patienten, für den sie ziemlich starke Gefühle hat, die sie aber als seine Ärztin nicht unbedingt zulassen will. Zwischen den beiden knistert es häufig und heftig, bald bahnt sich eine große Liebesgeschichte an und die Zwei sind von ihren frischen Gefühlen sorglos und happy. Noah ist selbstverständlich unverschämt heiß, hat wunderschöne Träume und trägt Batman Unterhosen. Dawnie hat ein paar Minderwertigkeitskomplexe wegen ihrer fülligen Oberweite aber die macht sie mit ihrem Doktertitel wieder wett. Sie selbst hat auch sehr bunte und leidenschaftliche Träume, bevorzugt von Noah oder schnuckeligen Filmstars. Einer von denen entpuppt sich aber als sehr böse, als die beiden in Dawns Traum gerade bei der Sache sind, beginnt er die Situtaion sehr übel auszunutzen und es endet in einer Vergewaltigung. Zwar "nur" eine Vergewaligung im Traum aber ich denke, das ist nicht minder schlimm! Dawn trägt jetzt Wut in sich herum und viel Angst um Noah, den sie verzweifelt vor ihrer Traumseite zu schützen versucht. Sie sieht in ihrem Traumwesen sein eine Gefahr für ihn, was auch richtig ist, denn die Alpträume plagen Noah alsbald. Ein alter Mann namens Antwoine, welcher aus der Traumwelt verbannt wurde beginnt Dawn zu helfen und sie werden ein Powergespann. Noah ist ziemlich angepisst, er fühlt sich in seiner Männlichkeit verletzt als er erfährt, wovor und dass Dawn ihn zu beschützen versucht. In ihrem Kampf gegen die dunklen Träume zusammen mit Morpheus und Antwoine stellt er ihnen damit oftmals ein Bein, aber Dawn bleibt seine Traumfrau. Ob die beiden es schaffen mit ihrer Liebe den Alptraum aus dem Reich der Träume zu besiegen könnt ihr hier lesen.

In "Die Tochter der Träume" gibt es einen bunten Mix aus düsterer Bilderbuch Fantasy und alltäglichen Szenen, was oft ein witziger und spannender Kern ist. Durch das Schlafen, was in der Traumwelt stattfindet und das tägliche Leben einer Jungen Liebe in unserer Welt wird es nicht langweilig. Die Alpträume, hier sehr sarkastisch, selbstverliebt und zweideutig dargestellt, verbreiten das bekannte "Nicht-schon-wieder-der-alles-war-gerade-so-schön" Gefühl und sorgen für die Bereitschaft weiter zu lesen. Stellenweise SEHR pikante erotische Szenen sind obligatorisch drin, man kann sie schwer überlesen, denn die Adjektive sind leicht mit denen eines Apltraumkampfes zu verwechseln und sollten wahrgenommen werden. Es ist jüngeren Lesern wirklich nicht zu empfehlen, auch wenn ein spannendes Fantasy Abendteuer dahinter steht!

Cuio Vae, Nathalie!

 
 
 

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