My Dear Sherlock - Heather Petty
- 26. Feb. 2016
- 3 Min. Lesezeit

Alaé Mellyn! Heute schreib ich euch ein paar Zeilen über Sherlock Holmes! An alle, die BBC's wundervolle Serie nicht kennen: Setzt euch sofort hin und seht euch die Staffeln an, keine Sorge. Es sind nur NEUN und ein kliiitzekleines Special... An alle anderen: Johnlock, Sheriarty, Sherstrade, Sherlolly, Mystrade oder Adlock? Nein Scherz, nicht alle Sherlock Fans sind so krasse Shipper und Fangirls wie ich, viellleicht sollte ich mich mal zurückhalten. Aber ups, leider geht es in diesem Buch um nichts anderes als Sheriarty! (kurze Erklärung, Sheriarty bedeutet, dass ein paar Fangirls sich wünschen, dass Sherlock und Moriarty sich küssen und ein Consultig-Gay Paar werden. Und unser OTP) Nur leider ist es hier nicht ganz so gay wie sonst bei Sherlock, denn Moriarty ist ein Mädchen. Bitte schreit jetzt nicht "Elementary-Scheiß" und schließt meinen Blog, denn es ist vieeeel besser als Elementary!
Jamie "Mori" Moriarty ist sechzehn, hochintelligent, arrogant, ein Mathegenie und sehr hübsch. Sherlock Homes ist siebzehn, ein selbstüberzeugter Arsch, kühl und genauso clever wie Jamie. Als die beiden sich in Sherlocks Physiklabor begegnen, haben sich zwei Seelenverwandte gefunden. Sie sind das eiskalte und perfekte Traumpaar, bis zu dem Punkt, als im Regent's Park eine enthauptete Leiche gefunden wird, die auf mysteriöse Weise in Verbindung zu Jamies verstorbener Mutter steht. Die beiden neugierigen Jugendlichen verfolgen den Fall gespannt und beginnen langsam das Rätsel der Morde in London zu lösen, während sie neben der Spannung eines Tatorts auch ihre frische Liebe entdecken. Jamies Vater ist seit dem Tod ihrer Mutter grausam geworden und Jamie muss ihre beiden Jüngeren Brüder oft vor ihm beschützen. Nicht immer kann sie ihre Verletztlichkeit und Angst um die beiden vor Sherlock verbergen und versteht nicht, dass dieser ihr nur helfen will. Zusammen decken sie ein riesiges schmutziges Geheimnis von Jamies Familie auf, aber ob ihre Liebe dem standhält?
Für alle beunruhigten Sherlock Fans, keine Sorge! Ich war absolut begeistert, wie Heather Petty unseren Sherlock als Teenie darstellt, er ist pefekt und eigentlich möchte man ihn die ganze Zeit durchknuddeln, so süß benimmt er sich. Schön ist auch, dass Figuren wie Mrs. Hudson immer mal kurz im Bild vorbeihuschen und John Watson spielt auch einen kleinen Nebencharakter, bei dem es allerdings gut war, dass er nciht ausgebaut wurde, sonst hätte das Jamie und Sherlock geschadet. Wer James Moriarty aus der Serie nicht mag ist hier falsch aufgehoben, obwohl er einiges an Jamie schätzen lernen könnte. Was mir persönlich am besten im Hintergrund der Story gefallen hat war, als Mycroft, Sherlocks großer Bruder, sich als Schwul geoutet hat und ich am liebsten einen Freudentanz aufgeführt hätte und alle die BBC Mycroft kennen verstehen mich. Das Buch war sehr schön zu lesen, an Spannung hat es nie gefehlt, hier ein kleiner Mord, da eine faszinierende Deduktion und da es geschrieben stand, wie offenkundig es Deduziert wurde, konnte man der Geschichte wesentlich besser folgen, als wenn man sich Sherlocks rasante Schlussfolgerungen in der Serie ansieht. Es fühlte sich ein wenig so an, wie eine gut ausgebaute und professionelle Fanfiktion zu lesen und wenn ich mich auf Fanfiktion.de umsehe, da haben noch einige andere das Potenzial so wie "My Dear Sherlock- wie alles begann" veröffentlicht zu werden! Der Schreibstil hat mich auch sehr an Fanfiktion-Stil erinnert, einfach weil das Gefühl, alles zu kennen und nur die Geschichte umgeändert zu haben, so vertraut für begeisterte Fiktionleser wie mich ist.
Ich vergebe von Zehn möglichen Sherlock-Schals: Neun, und wünsche euch viel Spaß beim lesen!
Cuio vae, Nathalie!
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